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Spiegelungen

Spiegelung September 2009. Derzeit befindet sich in unserer Postproduktion ein Film für ein Pharmaunternehmen aus der Region. Eigentlich noch kein Grund, einen Blogeintrag zu schreiben, denn schließlich ist der Film noch nicht fertig (wir werden dann natürlich berichten). Doch die Dreharbeiten hatten es in sich und forderten unsere Kreativität heraus.


Denn bei den Aufnahmen einer großen Maschine, die sich aus Sicherheitsgründen im Betrieb nicht öffnen ließ, sahen wir einfach alles im Sucher – bloß nicht das, was in der Maschine geschah. Der Grund waren die stark spiegelnden Scheiben, die zwar einen Blick auf das Innenleben zuließen, nicht jedoch ein gutes Kamerabild ermöglichten. Da war es gut, dass wir eine riesige Rolle dicken schwarzen Moltonstoffes dabei hatten. Ganz im Stile der Fotografen des 19ten Jahrhunderts schatteten wir damit die Kamera ab und konnten so auf einfache Art und Weise und ohne den Einsatz eines Polfilters optimale Aufnahmen der Maschine erzeugen. Bald gibt es hier mehr zu diesem Filmprojekt.
 
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