Juni 2008. Es gab im Laufe der letzten zehn Jahre so manche Anekdote in unserem Agenturalltag, die das Zeug hatte, zum Klassiker zu werden. Es sind die kleinen Insiderstories, die das Leben bereichern. Zwei Mitarbeiter haben es dabei zu firmeninternem Ruhm gebracht, denn ihre Namen wurden zum Begriff.
Die Rede ist von den beiden jungen Männern Sandro und Nilo (Namen aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes von der Redaktion geändert). Sandro bekam vor einigen Jahren, als er noch in der Ausbildung war, den Auftrag, zehn Schreibblöcke zu bestellen. Er fand ein interessantes Angebot in einem Katalog und bestellte zehn Stück. Allerdings handelte es sich um zehn Zehnerpacks und so hatten wir für eine ganze Weile ausreichend Schreibblöcke im Haus. Seither bedeutet der Ausspruch "Bau keinen Sandro", dass man nicht zu viel bestellen oder einkaufen soll. Nun ist wieder etwas derart Geschichtsträchtiges geschehen. Denn der besagte andere Mitarbeiter Nilo, der derzeit ein Praktikum bei uns absolviert, sollte eine Lieferung an einen Kunden in Tettnang ausliefern. Außerdem sollte er noch ein Laptop aus unserem Friedrichshafener Büro abholen. Als Nilo bereits einige Zeit weg war, stolperte ein Mitarbeiter über die Rollups, die eigentlich hätten nach Tettnang geliefert werden sollen. Ein schneller Anruf auf dem Mobiltelefon von Nilo, aber es war schon zu spät: Er stand mit dem Wagen schon auf der Fähre und diese legte gerade Richtung Meersburg ab... Eine Seefahrt, die ist lustig und daher durfte Nilo dann insgesamt vier Mal Fähre fahren. Und das in so kurzer Zeit. Wenn jetzt ein Mitarbeiter etwas ausliefern soll, dann heißt es mit einem Lächeln auf den Lippen und einem Zwinkern im Auge: "Bau aber keinen Nilo" :-) |