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Hoch hinaus

Krandreh April 2008. Manchmal reicht auch unser Kamerakran nicht aus, um die benötigte Höhe für die gewünschte Aufnahme zu erreichen. Wie günstig, wenn dann zufällig gerade eine Hebebühne ihre Arbeiten auf dem Gelände des Kunden beendet hat. Ein paar freundliche Worte mit dem Personal gewechselt und los geht's.


Kreativität beim Finden von Aufnahmestandorten ist das A und O, wenn es darum geht, Bilder zu finden, die überraschen. Man kann zum Beispiel eine Kasse im Supermarkt einfach nur abfilmen oder man kann die Kamera aufs Band legen und so der Kassiererin entgegenfahren lassen. Quasi aus der Subjektiven des Einkaufs. Oder wie wäre es mit der Umfunktionierung von Gabelstaplern für Kamerafahrten durch eine Lagerhalle? So bekommt man horizontale und vertikale Fahrten auf einmal hin. Es muss nicht immer der Mietdolly sein, obwohl auch dieser natürlich seine Daseinsberechtigung hat. Auch Autos sind wunderbare Kamerasupport-Systeme. Ein kreativer Blick genügt oft schon. Bei unserer Baudokumentation für das F11-Gebäude von Nycomed standen zum Beispiel stets schön hohe Kräne herum. Und die umliegenden Gebäude sind ebenfalls gute Standorte. Mit freundlicher Erlaubnis des Südkurier ging es auch schon mal aufs Dach der Südkurier-Druckerei. Oder wie wäre es mit dem Katamaran für die Aufnahme von Fahrten? Hier macht sich bezahlt, dass der Katamaran so sanft übers Wasser gleitet. So bekommt man saubere Ergebnisse. Doch wenn alles nichts mehr hilft, dann greifen wir immer wieder gerne auf unseren Kamerakran zurück, über dessen Einsatz wir bereits vor Jahren in der wichtigsten Fachzeitschrift "Kameramann" einen ausführlichen Erfahrungsbericht veröffentlichten. So macht das Filmen einfach Spaß.

 
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