In aller Kürze

Lorth Gessler Mittelstaedt ist eine Werbeagentur mit den Schwerpunkten Markenführung, Corporate Design, Multimedia und Filmproduktion in Konstanz am Bodensee direkt neben Kreuzlingen, der Nachbarstadt aus dem Kanton Thurgau in der Schweiz.

Traumberuf Mediengestalter

Jedes Jahr gehen hunderte junger Menschen in das „Rennen“ um einen der wenigen begehrten Ausbildungsplätze für den Beruf Mediengestalter Digital/Print und Bild/Ton. Um dieses Rennen geht es in diesem Buch. Die Frage lautet: Wie kann eine Bewerberin oder ein Bewerber die Chance erhöhen, beim Endlauf nicht auf der Zuschauertribüne zu sitzen, sondern im Startblock, also beim Bewerbungsgespräch, den Startschuss aus nächster Nähe zu hören?
„Traumberuf Mediengestalter“ ist keines der Bücher, die Antworten darauf geben, wie man sich beim Bewerbungsgespräch zu verhalten hat. Es geht hier vielmehr um ein „Trainingslager“, das dabei hilft, die Bewerber unbeschadet durch die Vorläufe zu bringen. Und die Chancen darauf stehen trotz der hohen Anzahl an Bewerbern gar nicht so schlecht. Denn der größte Teil der Bewerbungen erfüllt nicht einmal die grundlegendsten Erwartungen, die Personalverantwortliche in dieser Branche haben.

Jan Mittelstaedt ist geschäftsführender Gesellschafter einer Werbeagentur und hat seit 1998 Erfahrungen mit der Personalauswahl. Weit über 1.000 Bewerbungen gingen über seinen Schreibtisch. Bereits 2003 schrieb er einen Aufsatz mit dem Titel „Traumberuf Mediengestalter“, der als Keimzelle für dieses Buch diente. Seiner Überzeugung nach können junge Menschen, die Mediengestalter werden möchten, mit einem strategischen Vorgehen ihre Chancen auf einen Ausbildungsplatz deutlich erhöhen.
Das Buch "Traumberuf Mediengestalter" von Jan Mittelstaedt wird im Laufe des Jahres 2012 erscheinen. Wenn Sie über den genauen Erscheinungstermin informiert werden möchten, so senden Sie bitte eine E-Mail an traumberuf(ät)LGM.info – das (ät) natürlich mit einem @ ersetzen.

Leseprobe

Vorwort
Dieses Buch ist für eine kleine Anzahl von Menschen geschrieben. Denn auch, wenn es für kaum einen Ausbildungsberuf mehr interessierte potentielle Bewerberinnen und Bewerber gibt als für den des Mediengestalters, so möchte ich mit dem, was ich aus einem Erfahrungsschatz von über einem Jahrzehnt herausgefiltert habe, tatsächlich nur einen Bruchteil von ihnen erreichen. Diese jungen Menschen, die wirklich motiviert sind, die das nötige Rüstzeug mitbringen und die bereit sind, hart und ausdauernd an ihrem Traum zu arbeiten, sind es wert, die Tipps und Methoden, die ich in diesem Buch vorstelle, so detailliert auszuarbeiten.

Im Umkehrschluss bedeutet das – und ich gebe das nicht nur zu, sondern möchte es sogar betonen, dass viele „Medieninteressierte“, ja sogar die Mehrzahl der Leserinnen und Leser dieses Buches, sich ernsthaft und emotionslos mit der Frage beschäftigen sollten, ob dieser Beruf wirklich das Richtige für sie ist. Wer nur die Ergebnisse von guter Mediengestaltung sieht, kommt leicht ins Schwärmen und verkennt dabei die harte, hoch präzise, nicht selten nervtötende und stupide Arbeit, die es bedurfte, um zu eben diesen Ergebnissen zu gelangen. Wenn also die Lektüre dieses Buches bei dem einen oder der anderen zur Folge hat, vielleicht nochmals nach einem anderen Berufsziel zu suchen, so muss das nichts Schlechtes sein.

Dieses Buch ist höchst subjektiv geschrieben und sicherlich wird es viele andere Meinungen zu dem einen oder anderen Thema geben. Es ging mir auch gar nicht um eine wissenschaftlich belastbare Arbeit, sondern ich wollte meinen Lesern die Chance geben, einmal den Blickwinkel eines Agenturmenschen einzunehmen. Und auch hier wird es sicher andere Meinungen geben. Kein Problem, denn helfen doch viele unterschiedliche Meinungen im Abgleich mit dem eigenen Standpunkt am Ende dabei, ein Profil zu entwickeln.